Die DNX & das Kind hat einen Namen!

MIDLIFEREISE – Die Geburtsstunde auf der DNX in Berlin

DNX Berlin

Jaaa, es ist vollbracht!

Wochenlanges Überlegen, wie man das Thema und den Inhalt auf einen wohlklingenden Namen reduzieren kann.

Auf Curacao kam ich nicht darauf, auch danach hier in meiner Homebase nicht.

Dann kam die DNX in Berlin.

Was für eine Veranstaltung!! Ich war total geflasht!

Siehe hierzu auch das Feedback und die Meldungen auf der facebookseite https://www.facebook.com/dnx.

Es trafen sich dazu rund 150 Menschen in der wunderbaren Hauptstadt
(nicht nur) der Blogger, Berlin.

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Ich liebe Berlin und war früher privat und dienstlich sehr häufig hier unterwegs.
Die Atmosphäre dieser Stadt und die Möglichkeiten, Kulturen, Menschen sind einfach unglaublich! Die Stadt ist wahnsinnig lebendig, bunt, sie pulsiert!

So war auch die Atmosphäre bei der DNX!

Ich habe mich ausserordentlich wohlgefühlt dort und mich mit sehr vielen interessanten Menschen unterhalten.

Vielen Dank an die Organisatoren Feli und Marcus! Top Orga, top Speaker, super Ambiente, Gefühl wie zuhause unter Freunden!

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Vorher dachte ich, ich wäre ein Saurier dort mit meinen fast 50 Jahren… 😉

Aber es war ganz anders und ich habe es nicht im geringsten bereut dort hin zu fahren, ganz im Gegenteil.
Erstens war das Alter sehr gemischt und zweitens fühlte ich mich dort sauwohl.

Es wird ja viel über die „Generation Y“ geschrieben und gesprochen, vornehmlich von Vertretern der „Generation X“ (wir sind „die Vielen“) oder der Generation davor (gab es dafür auch schon einen Begriff? Waren ja nicht alles 68er und Revoluzzer, Hippies, etc.).

Von wegen: „Die wollen nix arbeiten, nur Urlaub und Selbstverwirklichung…“

Was ich allerdings erLEBT habe, war ganz anders und macht mich wirklich glücklich und hoffnungsvoll!

Diese geballte Energie hat mich echt mitgerissen!

Wir haben darunter eine Menge GRÜNDER sitzen!
(Es sitzt dort kaum jemand lange)

Sie nehmen Risiken in Kauf, kneifen die Arschbacken zusammen, sparen sich Geld vom Munde ab, leben als Minimalisten, um sich Ihren Traum zu erfüllen!
Wir brauchen mitdenkende Menschen, eine Gründergeneration die nicht nur nachlebt sondern neues schafft. Damit sind wir hierzulande einst gross geworden!

Ich persönlich finde das extrem gut!

Sie sind keine Lemminge, stille Mitläufer, gerne-Chef-werder, dicke Dienstwagen-Fahrer, sondern junge Menschen die sich nicht scheuen andere Wege zu gehen, um einen Beruf auszuüben, der Ihnen auch noch Spass macht.

Diese Bewegung stößt natürlich bei so manchem Personaler oder Geschäftsführer „klassischer“ Traumjobs zu Unverständnis.

Allerdings ist das nicht aufzuhalten und das ist auch gut so!

Die Arbeitswelt muss sich wandeln.

Warum wird der Grossteil der Arbeitnehmer stur nach „Anwesenheitszeit“ bezahlt? Warum legen immer noch viele Chefs so unglaublich viel Wert auf persönliche Anwesenheit, wenn Dinge auch bequem von irgendwoanders erledigt werden können? Warum gibt man immer noch so viele Strukturen, Hierarchien und verkrustete Denkweisen vor? Was zählt eigentlich? Die Macht über andere oder das Ergebnis der Gesamtheit? (Man nennt das heute Schwarm oder Crowd oder auch einfach „Team“)

Die (Yps) Kinder meiner (X) Generation haben doch gesehen wohin es führt, dieses Streben nach einem merkwürdigen Glück, welches sich nur in „mein SuperJob, mein Geld, mein Auto, mein Haus, meine Megaglotze, usw.“ definiert.
Immer mehr, mehr, mehr…. Machen Dinge glücklich?

Ich selbst hatte mit 48 den ersten Herzinfarkt, mein Vater ist mit 54 daran sehr plötzlich gestorben…

Wie seht ihr diese Entwicklungen, wie steht ihr dazu?
Ich möchte gerne eure Meinungen dazu hören!

Ja, zurück zu Lück:

Jedenfalls habe ich dort alle Größen dieser Szene kennengelernt und ihnen auch meine Story erzählt – wieder und wieder…

Wozu hat das geführt?

  1. Ich bin mir dadurch erst richtig über das bewusst geworden, was ich bin und um was es mir geht, also auch was ich euch erzählen kann und will.
  2. Zur Idee eines Blogger-Speeddating unter dem Hashtag #BloggerDirEinen  😀
  3. Zu einer Business Idee auf die ich vorher nie gekommen wäre
  4. Und ich hatte dort die spontane Eingebung zu dem Namen, den ich schon ewig suchte! 🙂

Ich habe noch während dem Vortrag von Sebastian Canaves von Off the Path – der gerade über das Thema erzählte wie er mit Conni von Planet Backpack in Nicaragua auf die Idee mit dem Blog-Camp kam und sie direkt nach ein paar netten Getränken erst mal die Domains reservierten – meine Domains reserviert!

Tatarataa! Aus dem privaten Reiseblog „Hol Reist“ wird „MIDLIFEREISE“

MIDLIFEREISE Ich feile noch ein wenig hinter den Kulissen am Design, aber wichtig ist mir der Inhalt.

Denn: Ich habe etwas zu erzählen!

Viele in meinem Alter oder auch deutlich jünger, wollen von mir wissen wie ich das mache mit meiner MIDLIFEREISE

Weil:

„Das geht doch gar nicht!“
„Also nicht mit fast 50! Mit 20-25 vielleicht…“
„Ich würde das ja auch SOFORT machen, ABER….“

Glaubt mir, es geht! (Wenn man es nur wirklich will…)

Ich werde also künftig auch dazu auf MIDLIFEREISE etwas mehr schreiben:

„Aussteigen auf Zeit oder Dauer – mitten im Leben“

Verbunden mit Tipps, Tricks, Test, Erfahrungsberichten allerlei Art.
Auch dazu, wie es nach einer schweren Erkrankung oder mit Einschränkungen gesundheitlicher Art geht.

Ich habe einige Erfahrungen mit Behörden, Krankenkassen, Arbeitsamt, Rentenkasse, Versicherungen, Gutachtern und sonstigen dunklen Mächten gesammelt, die ich gerne häppchenweise an euch weitergeben will. Auf einmal ist das zu schwer zu verdauen!

Habt Ihr Tipps oder Erfahrungen in dieser Art?
Schreibt mir unbedingt darüber!
Es gibt viele die das interessiert!

Von Zeit zu Zeit stelle ich übrigens auf MIDLIFEREISE auch Reiseberichte vergangener Reisen ein.
Also nicht irritiert sein, ich bin nicht immer unbedingt genau dann dort, wenn ihr einen Bericht darüber lest…

Liebe Grüße, der MIDLIFEReisende Holger

10 Kommentare

  1. 🙂 Welch ein Beitrag. Voller Energie, voller Lust darauf was kommen wird, voller Neugierde – grossartig. Ich mag den Beitrag und ich hasse es, das ich bei der DNX nicht dabei sein konnte – nach diesem Beitrag noch mehr *g*.

    „Auf einmal ist das zu schwer zu verdauen!“ trifft es ziemlich gut. Die Erfahrungen die man beim „aussteigen“ mit Behörden usw. sammelt, scheinen nicht altersabhängig zu sein 😉

    Ich freue mich auf deine zukünftigen Beiträge.

    Liebe Grüsse aus Bangkok,
    Jeremy

    1. Hey Jeremy, ich hätte mich jedenfalls riesig gefreut, Dich auf der DNX zu treffen. Vielleicht next time? Oder irgendwo auf diesem Planeten?
      Behördenerfahrungen sind so vielfältig, jeder muss wohl (leider) zwangsläufig damit mal in Berührung kommen. Aber ich weiss, dass auch mir so manche Erfahrung anderer weitergeholfen hat. Ich freue mich auf das CEOnomad Hoodie und die dazu passende Boardshort… 😉

      Liebe Grüße, Holger

  2. Hey Holger,
    ich habe mich auch gefreut dich kennen zu lernen!
    Und dann diese tollen Ergebnisse! Die Domain ist klasse!
    Wir sehen uns auf dem nächsten Treffen!

    1. Hey Timo!
      Es geht voran… Finde ich super!
      Habe mich auch sehr gefreut Dich auf der DNX kennenzulernen und hoffe wir wiederholen das.
      Ich bin gespannt wie es bei Dir weitergeht.
      Vielen Dank auch für Dein Feedback heute und Deine Tests des störrischen Formulars 😉
      Bis bald…

  3. Danke für den tollen Recap!
    Feli und ich finden den Brand „Midlifereise“, das Logo und das Branding richtig cool und sind stolz dass das auf der DNX entstanden ist.

    1. Danke an euch Beide!
      Für die DNX und alles was ihr dort bewegt habt!
      Ich kann mir vorstellen, das es euch riesig freut wie das ganze eingeschlagen hat und was es für Effekte hat.
      Für mich ist echt ein Knoten dort geplatzt und das ist erst der Anfang!
      Logo und Design werden sich sicherlich noch ändern, aber ich bin froh dass mein Baby anfängt zu krabbeln.
      Ihr könnt mit Recht stolz sein und ich freue mich auf alles was kommt!
      🙂

  4. Wie bitte? „Das geht doch gar nicht! Also nicht mit fast 50!“ Wer sagt das denn? Ich behaupte mal es geht sogar einfacher, als mit Mitte 20. Zumindest war das bei mir so. Aber das ist wohl sehr individuell.

    Was Leute in diesem (unserem) Alter oft davon abhält, ist ihr Hintern. Sie kriegen ihn schlicht und ergreifend nicht mehr hoch genug. Leider, denn sie wissen gar nicht, was sie versäumen.

    Grüße aus Fernost

    Mike

    1. Hey Mike!
      Ja, Du bist der lebende Beweis dafür! 😀

      Es ist sicherlich sehr individuell. Solange man gesund ist ist das alles kein Problem – egal wann. Wer nicht will (oder nicht den entsprechenden Leidensdruck hat) findet Ausreden, die anderen (Aus-)wege!

      Wer es nicht gemacht hat und dieses echte Gefühl der Freiheit empfunden hat, der wird es nicht begreifen. Und Du hast völlig Recht: Denn sie wissen nicht, was sie versäumen…
      Liebe Grüße, Holger

  5. Hi,
    dies ist die Antwort auf die Antwort von dem Testkommentar 😉
    Ich find das richtig gut und bin gespannt auf Deine Berichte! Ich freue mich auf Deine Tipps, denn trotz 5 Jahre weniger, weiß ich auch, dass das nicht alles gewesen sein kann! Beruf kommt von Berufung und nicht von Absitzen einer bestimmten Zeit und am besten noch ein bißchen mehr, das bringt Anerkennung in der Gesellschaft? Unsere Eltern haben neben ihrem Job noch ein Haus selbst gebaut und wir landen mit Burn-out, Herzinfarkt…. reihenweise beim Psychologen? Sind wir einfach nicht so belastbar oder läuft etwas falsch in unsere Gesellschaft? Man stößt auf Unverständnis. Bloß nicht ausbrechen aus dem System. Ich werde Dir folgen 😉 Viel Spaß dabei!!!!

    1. Vielen Dank Tina.
      (Die Kommentarfunktion scheint jetzt also wieder zu funktionieren! 😀 )
      Ja, gestern waren die die 100% noch 100% und heute sind es nur noch 80%. Da geht doch noch was… Der Tag hat ja 24 Stunden! Und bei Bedarf nehmen sie halt noch die Nacht dazu! Erreichbar ist sowieso jeder überall und jederzeit… Das sind dann die langfristigen Effekte!
      Also: break the rules, not your heart!

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